Smaragd die Wolfstigerin

Aktuelle Informationen rund um das Mittelalter Rollenspiel Carima findest Du hier

Moderator: Jil Cuttita

Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Weltenbaum

(kleiner Bilder Einblick)


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Der Magier kündigte den zukünftigen Ausflug an, bei der Audienz.

(warum und wieso – Info mit dem Link zu finden)
viewtopic.php?p=7220#p7220


Es kam der Tag und das Volk von Carima und Amazonien begab sich,
vor Ela’s Café.
Alle waren sichtlich gespannt und neugierig.


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Denn allen war bewusst, wenn der Magus von Carima aufrief,
ihn und seine Frau Canidio zu unterstützen, bei einem Vorhaben.
Musste man stehts, das unerwartete Erwarten.


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Doch die Neugier obsiegte und alle die Zeit fanden mitzuhelfen,
begaben sich zum Treffpunkt.

Sir Elyion grinste, *na, das sind ja viele fleißige Sammler hier*.


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Blue traf ein und wunderte sich, *oh gibt es was umsonst? *
und schaute sich um.

Sir Elyion nickte und schaute zur Waldhüterin, *ja, heute sammeln
wir Holz!
… Aber Ihr habt ja schon genug Holz vor der Hüt.. äh ich meine... ach nichts*.


Blue, *das ist aber nett, dass ihr mir beim Holz sammeln, helfen wollt*.

Lady Canidio grinste zu ihrem Mann und murmelte, *ob sie sich wieder,
mit Duftwasser übergossen hat? *


Sir Elyion, *das denkt Ihr... heute reisen wir zum Weltenbaum und holen Holz,
um den verseuchten Boden zu heilen … dann werd ich mal das Portal erschaffen*.


Der Magus schaute sich nach einer geeigneten Stelle um.


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Alle folgten dem Magier Paar und beobachteten gespannt und neugierig.

Als der Magier-Stab in Elyion’s Hand anfing zu leuchten,
wurde es allen schlagartig bewusst … jetzt geht es los …

Das Volk erlebte gemischte Gefühle, von Faszination bis zu innerer Panik …

Susi, *du bleibst nahe bei mir Maryan*.
Maryan nickte, *ja, das mache ich*.


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Sir Elyion summt plötzlich, in einer sehr tiefen Stimmlage.
Und vor aller Augen, formte sich Stück um Stück,
wie aus dem Nichts … ein Portal.


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Sir Elyion, *da ist es …*.

Das Staunen der Anwesenden, hallte über den ganzen Platz.
*Ohhh … Ups! … Woow … Holla!*

Robin traute seinen Augen nicht, *woow…verrückt was alles gibt*.

Maryan stellte sich ganz nahe zu Susi.

Sir Elyion schaute in die Runde, *wer traut sich? *
Er deutete dabei auf das Portal.

Tian die Seidenhändlerin von Carima war die Erste.
Sie dachte gar nicht lange nach und stürzte sich ins Abenteuer.

… einer nach dem anderen, folgte der mutigen Asiatin.


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Susi nahm Maryan’s Hand und begab sich mit der Kleinen zusammen
ins Portal.

Robin macht die Augen zu und lief auch hinein.

Pater Primus, betete ein Stoßgebet und trat hinein.
Blue folgte ihm schnell hinterher …


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Jeder erschrak erstmal, denn sie landeten alle an einem sehr düsteren
und kargen Ort.
Man fühlte sich allein und gleichzeitig unter Beobachtung
… es war sehr … sehr seltsam …

Lady Canidio schaute sich schweigend um.


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Maryan flüsterte zu Susi, *das sieht unheimlich, hier aus …
Ich hab Angst*.


Susi schaute kurz zu Mary runter, *das brauchst du nicht*.
Danach sah sie sich die Amazone, schnell wieder um. Denn auch sie,
beschlich dieses unheimliche Gefühl,
das einem, das Mark in den Knochen gefrieren lässt.


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Sir Elyion, *es ist etwas weitläufig...*.
Lady Canidio, *es wird sicher, sehr spannend werden*.

Daraufhin führte der Magus alle durch diese düstere und unheimliche
Landschaft.
Bis sie vor einem gigantischen Höhleneingang standen.


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Der Magus erklärte, *hier wohnt der Weltenbaum … Wir müssen da lang*
und er zeigte auf diesen Höhlengang mit Dornen.

Alle starrten auf dieses überdimensionales, grosses Dornengestrüpp,
das den ganzen Eingang bedeckte.

Da blieb einem glatt die Spucke weg, vor staunen.

Robin, *da kommt bestimmt gleich, ein Monster aus dem Dunkeln*.


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Susi, *das sind aber mächtige Dornen*.

Tian schaute zur Amazone, *piecks dich nicht! Wel weiß,
ob du Mittel dagegen hast*.



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Sir Elyion, *ja, wie vernichtet man normalerweise Dornen? *

Susi, *abschneiden*.
Tian, *abbrechen*.

Robin, *mit Feuer*.

Sir Elyion wurde seltsam hibbelig, bei dem Wort von Robin.
*Ah.. das ist mein Stichwort! *

Maryan blieb dicht bei Susi, denn ihr schlotterten die Knie,
*ich glaube, ich wäre doch besser in der Stadt geblieben*.

Lady Canidio schaute verwundert zu Elyion, *mach langsam bitte*.

Sir Elyion schaute zu den Anwesenden, *Vorsicht...
ich werde jetzt das Tor öffnen. Das wird jetzt, so richtig heiß! *

Das freudige funkeln in seinen Augen, war nicht zu übersehen.


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Sir Elyion trat nach vorn und sprach laut, *Flamme an! *

Lady Canidio schloss kurz ihre Augen, um ihre Magier erwachen zu lassen,
damit es nicht zu heiss werden würde.
Denn sie spürte die Begeisterung von Elyion.

Manch einer trat nun doch etwas zurück … .


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Blue die Waldhüterin stellte sich mutig, hinter den Pater Primus.
Und beobachtet so das Schauspiel.

Sir Elyion, *die brutzeln wir so richtig, schön durch*.

Das Feuer weitete sich immer mehr aus …
plötzlich endfachte sich auf einen Schlag, in ohrenbetäubendem,
tosendem und krachendem Geäst, gigantische Feuerzungen.


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Sämtliche zuckten erschrocken, zusammen und wichen leicht zurück.
Ihn ihren Blicken war deutlich zu sehen, Faszination, Bewunderung gemischt
mit Respekt und ungläubigem leicht ängstlichem Staunen.

Maryan erschrak fürchterlich und sprang einen halben Meter zurück,
*Hiiiiiiiiiiiiilllllllllllllfeeeeeeeeeeee*
Mary wollte die Fluchtergreifen.

Doch Susi packte sie im letzten Moment am Arm und hielt sie zurück,
*bleib bei mir*.

Lady Canidio schaute zum Kind hinüber, *es ist alles gut, Maryan*.

Langsam erloschen die Feuerzungen und der Rauch verschwand…


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Sir Elyion, *geschafft, weiter gehts! *

Blue, *oh, da ist ein Durchgang! *

Ehrfürchtig und immer noch staunend liefen sie alle,
durch den Höhleneingang hindurch.


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Den Anwesenden blieb der Mund weit offen vor Staunen. Mit dem,
was sie nun zu Gesicht bekamen, hatten sie wirklich nicht gerechnet…
es war ein magischer Moment.

Calosa, *wow, das ist wunderschön*.


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Sir Elyion, *darf ich vorstellen: Der Weltenbaum! Da oben*.


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Robin, *was für ein riesiger Baum*.
Blue rief laut, *ein Baum mit Wasserfall! *


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Sir Elyion nickte Blue zu, *ja, das ist ein Wächter,
der die Welt vor Unheil bewahrt*.


Lady Canidio schaute den Weltenbaum aufmerksam an.

Sir Elyion brüllte laut, *Weltenbaum! Wir sind daaaaaa!!! *

Plötzlich ertönte eine Stimme…

Der Weltenbaum: *Ihr habt das Dornentor durchschritten.
Nicht, weil es euch fernhalten wollte, sondern weil es prüfen musste,
ob ihr bleiben würdet*
.

Sämtliche Anwesende zuckten in dem Moment erneut zusammen,
ehrfürchtig schauten sie zum Weltenbaum hinauf.
Sie erstarrten regelrecht, niemand bewegte sich.
Noch gab jemand einen Laut von sich.


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Der Weltenbaum: *nun steht ihr vor mir, in meinem Refugium,
in der Höhle, die mich schützt. Nichts bleibt unbemerkt*.
*Ein leiser Erdgeist, kaum mehr als ein Wispern im Gestein,
hat mir von eurem Anliegen berichtet. Euer Land ist verwundet.
Nicht durch Klingen oder Feuer, sondern durch etwas Fremdes,
das dort wirkte, wo es nicht hingehört*.


Der Weltenbaum: *um den Boden zu heilen,
braucht ihr etwas von mir. Doch nur das, was ich selbst freigegeben habe.
Zweige, die zu Boden gingen und meine Kraft noch in sich tragen*.


Primus stand mit offenem Mund da.

Der Weltenbaum: *sucht diese Zweige auf dem Boden
meines Bereichs. Seht dabei genau hin: Zwischen ihnen liegt auch
einfaches Holz*.


Der Weltenbaum: *der Obelisk wird zählen,
wessen Hände fündig wurden. Nicht zum Vergleich,
sondern um zu bewahren, was getan wurde*.


Der Weltenbaum: *geht nun. Und nehmt nur,
was ihr braucht*.


Sir Elyion, *also... nicht um den Weltenbaum zu verärgern...
aber einfach gesagt: Wir brauchen Weltenbaum-Äste.
… Die liegen hier überall rum*.



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Ohne lange nachzudenken, begannen alle diese besagten Äste zu suchen…

Sir Eylion, *hier beim Obelisken könnt ihr sehen,
wie viel Äste ihr schon gesammelt habt! *



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Und immer, wenn Jemand einen falschen Ast ergriff,
erklang die Stimme des Obelisken,
*Tian Sabra, du hast einen falschen Ast gefunden.
Er trägt keine Spur der Kraft des Weltenbaums*.


Und es war wirklich nicht einfach… für die Suchenden.
Denn der Obelisk blieb immer dann still, bei einem richtigen Ast.


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Susi, *Maryan, jetzt fleißig Äste sammeln*.


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Maryan, *gehen wir auch suchen, Susi? *
Susi, *ja, wir helfen*.


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Obelisk, *Normaler Stumpf: Calosa Mandit,
du hast einen falschen Stumpf gefunden.
Er trägt keine Spur der Kraft des Weltenbaums*.


Prinz Edward schrieb alles mit und skizziert was hier gerade passierte.


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Alle blieben ehrfürchtig und suchten fleissig, das ganze Gelände ab…


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Der Weltenbaum liess die kleinen menschlichen Wesen,
nicht aus seinem Blickfeld.


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Sir Elyion überwachte das Ganze und behielt den Obelisken im Auge...
*Ui... Blue ist aber fleißig*.

Blue, *wie viele hab ich denn? *

Weltenbaum-Obelisk: *Glückwunsch Bluemoon Sweetrain,
du hast 7 Äste gefunden*.



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Robin kommt vollbeladen wieder und legt die Äste erstmal ab.
*Wie viele Äste brauchen wir noch, Sir Elyion? *

Sir Eylion, *ich glaube, die reichen schon. Das sind ja schon,
eine ganze Menge*.



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Blue, *machen wir jetzt, ein Lagerfeuer damit? *

Sir Elyion, *sehr gut, Ihr fleißigen Sammler*.

Susi, *ja, was machen wir nun damit? *
Primus, *ein Feuerchen? *


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Sir Elyion, *so in der Art. Ich werde das Holz zu Hause auf besondere
Weise verbrennen und dann wird es mit Wasser gemischt und auf
die verseuchten Stellen gegossen*.


Robin klopfte sich den Schmutz von der Hose.


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Sir Elyion, *aber das machen wir Morgen.
Heute haben wir Großartiges geleistet! *.



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Weltenbaum-Obelisk: *Primus Caproni,
du hast noch keinen Ast gefunden.
Der Weltenbaum scheint dich noch zu prüfen*.


Primus tat so, als würde er das gar nicht hören…


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Der Magus wendete sich um und schaute nach oben
und brüllte laut, *Danke Weltenbaum! *

[b]Der Weltenbaum: *Gern geschehen! *[/b]


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Sir Elyion, *nun tragen wir unsere Beute, zurück nach Carima!
Und ich danke Euch heute, für dieses tolle Abenteuer! *


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Primus, *nur gut, dass ich nichts gefunden habe,
dann muss ich auch nichts schleppen*.



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Unter dem Blick des Weltenbaumes,
verliessen sie, den einzigartigen und magischen Ort.


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Und sie haben es alle nach Hause geschafft … daraufhin begaben sie sich
zu Ela’s Café zurück und stärkten sich.
Diese Belohnung haben sie sich redlich verdient.


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Dort liessen sie dann, diesen ganz besonderen Tag ausklingen…


(Ein Danke an die Erschaffer dieses magischen Ortes und
auch ein Danke an alle Mitwirkenden im RP,
es war megasuper und hammer-genial gemacht)
Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Mutter und Tochter Beziehungen

1.Teil


Smaragd sass am Flussufer, am Rande vom Wald in Elwyne und
beobachtete die Fische…
Da erlauschte sie ein dumpfes Geschrei…

Maryan’s Mutter Mathilde, sass im Gefängnis an der Grenze der Stadt.
Dort tobte und schreite sie herum. Vermutlich war eins der Fenster kaputt,
den sonst würde man durch solche Steinmauern, gar nix hören können.


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Mathildes Geschrei:
*Ihr seid Unmenschen....verachtenswerte Personen...*.
*Dann ruft jemand der verantwortlich ist, aber sofort*.
*Kann jemand seinen Allerwertesten bewegen, aber zackig*.
*Ihr Barbaren..und Einfallspinsel*.
*Ihr würdet einem hier verrotten lassen* keifte sie weiter… .


Smaragd schaute verwundert, in die Richtung des Geschreis.
*kopfschüttelnd*


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Der Tiger entdeckte dann, wie Maryan am anderen Ufer des Flusses,
heran gerannt kam.
Sofort versteckte sie sich und beobachtete Maryan verspielt und neugierig.

Und tatsächlich, Maryan lief einen Bogen und nahm die Richtung nach Elwyne.
Wo sie sich prompt am Flussufer, in unmittelbarer Nähe von Smaragd hinsetzte.


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Maryan wiegte sich im Sitzen, langsam vor und zurück.

Smaragd pirschte sich lautlos heran…

Mathilde schrie immer noch herum: *Wenn nicht bald jemand kommt,
werde ich weiter brüllen*.


Maryan hielt sich die Finger in die Ohren, während sie sich weiter vor
und zurück wiegte. Leise murmelte sie, *ich kann das nicht mehr*
und Tränen liefen ihr übers Gesicht.


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Smaragd hob kurz den Kopf und lauschte dem dumpfen Gebrüll.
Danach schlich sie sich noch näher… .

Mathilde schrie weiter im Gefängnis, *Dummköpfe und Einfallspinsel,
....ich will sofort hier raus*.


Maryan bekam nichts mit, weil sie immer noch die Finger in den Ohren hatte.

Smaragd schlich sich noch näher heran …


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Mathilde tobte weiter.

Maryan starrte aufs Wasser hinaus, es liefen ihr, immer noch Tränen die Wangen
hinunter und sie schluchzte leise.
Sie Bemerkte Sma nicht, die mittlerweile dicht hinter ihr stand.


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Smaragds Augen funkelten auf, sie patschte Mary eins auf die Schulter und
brüllte sie verspielt grüssend an, *suuiilaad*.

Maryan erschrak fürchterlich. Sie sprang auf und drehte sich um und sah
den Tiger ganz nah vor sich stehen.
Sie sprang automatisch nochmals vor Schreck zurück und viel dabei ins Wasser.
*PLATSCH*.

Smaragd schaute sichtlich verwundert auf Mary, *ohh … Maary baade? *
*Bbbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*.

Maryan kletterte mit etwas Mühe, aus dem Fluss heraus.
Denn das Ufer, war viel steiler als geahnt.
Maryan schüttelte sich, *suilidaad*.


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Mathilde brüllte weiter…

Smaragd kicherte leise und sah auf die nassen Kleider von Maryan.

Maryan, *ich wollte eigentlich nicht baden, nur weg aus der Stadt*.

Smaragd, *waaruum? *

Maryan, *aber ich bin noch nicht weit genug weg … oh,
das ist eine lange Geschichte*.


Der Tiger schaute Maryan schief an, *Geeschiicht? *


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Maryan, *aber es freut mich, dass es dir wieder gut geht* und ringt sich
ein Lächeln ab. Denn sie hatte immer noch Respekt vor Sma.

Smaragd nickte, *jaa, guut*. Da bemerkte sie einen Schatten herannahen
und zog den Duft ein.

Susi die Schamanin der Amazonen kam heran. *Kala Sma und Maryan*.

Der Gruss wurde von den Beiden erwidert.


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Susi, *Maryan, du bist ja ganz nass*.

Maryan, *ja ich hab mich erschreckt und bin dann ein Schritt nach hinten
gehüpft und ins Wasser gefallen*.


Smaragd schaute unschuldig zur Schamanin hinauf,
*ich saage suuiilaad, … Maryy..blubb, blubb*.

Susi, *ich habe nach dem Ort gesehen, wo der tote Drachen lag.
Nun wollte ich mehr sehen, vom Wald*.


Der Tiger machte grosse Augen, *Draachee? *


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Susi schaute auf Sma, *wahrscheinlich hast du dasselbe Gift genommen,
wie der Drache*.


Wieder hörte man das dumpfe Gebrüll von Mathilde.

Maryan steckte sich sofort wieder, die Finger in die Ohren.

Smaragd ging näher zu Susi, *iich? … neiin … ich esse Fleiisch*.

Susi nickte Sma zu, *du warst krank, und alle halfen dir*.

Der Tiger schaute erstaunt zur Schamanin, *ohh*.


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Maryan war sichtlich genervt von dem Geschrei ihrer Mutter,
*wann hört das endlich auf? *

Der Tiger schaute zu Mary rüber.

Susi bemerkte den Blick vom Tiger, *Maryans Mutter, sitzt im Kerker*.

Smaragd schaute zu Susi rauf, sichtlich irritiert über das Verhalten
von Mary. *Waaruum? *

Susi, *wo fange ich an? * Sie überlegte kurz und begann zu erklären,
* … Maryans Mutter ist nicht so fürsorglich, wie man es gerne hätte … *.

Smaragd hörte Susi zu, doch sie verstand nicht alle Ausdrücke.
Sie schaute sie schief an.


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Derweilen entfernte sich Maryan ein Stück weiter weg. Weil sie nicht einmal
mehr das dumpfe Geschrei, ihrer Mutter hören wollte. Sie hatte zwar ihre Finger
in den Ohren. Dennoch vernahm sie die schrillen Töne von Mathildes Geschrei
oder wars doch mehr Einbildung… .

--- Fortsetzung folgt---
Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Mutter und Tochter Beziehungen

2.Teil


Susi schaute geduldig zu Sma runter, *Maryan lebt in Carima,
weit weg von ihrer Mutter*.



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Der Tiger kratzte sich am Kopf, *Muuttee suuchee, Juunges? *
und deutete nach hinten zu Mary.

Susi, *der Mutter gefiel es nicht und ergriff sich Maryan und entführte sie*.

Smaragd schüttelte einfach verneinend den Kopf, *neiin … Muuttee suuchee,
Juunges … daas guut*
. Dabei schaute sie unschuldig zur Schamanin hinauf.

Susi überlegte kurz, *viele Leute suchten Maryan und befreiten sie*.


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Smaragd schaute zu Mary, *Maary haabe Muuttee*.

Maryan wiegte sich wieder vor und zurück, sie schien sichtlich verstört.

Susi gab sich alle Mühe, dem Tiger diese Sachlage zu erklären,
*die Mutter war aufgebracht, fragte und bedroht Leute im Cafe,
mit einem Messer … deswegen ist sie nun im Kerker*.


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Smaragd schien diese Komponente, dennoch nicht erfassen zu können,
*Muuttee suuchee … Maary laaufe weg … Muuttee findee … Muuttee guut*.

Susi erklärte weiter, *und die arme Maryan, muss das alles mitansehen*.


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Smaragd versuchte Susi zu verstehen. Dennoch prallten in dem Moment,
verschiedene Welten aufeinander.
Denn der Tiger dachte, dass alle Mütter das so machen, wie bei den Tieren,
wenn eines verloren geht.
Deshalb schüttelte sie verneinend den Kopf, zu Susi, *neiin*.

Susi schaute sich nachdenklich um, wie bringt man einem Tiger so etwas bei.
Da fiel ihr Blick mit sofortiger Erleichterung,
auf die herannahende Waldelbe. *Suilad Anniera*.


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Anniera, *Suilad (Hallo) Lady Susi, Maryan, Smaragd …
Ich habe Stimmen von hier gehört … da dacht ich mir, ich schaue mal vorbei*.


Maryan hörte Anniera nicht, weil sie immer noch ihre Finger in ihren Ohren hatte.

Susi schaute zu Maryan und winkte ihr zu, *ich bin fertig Maryan,
du kannst die Finger aus den Ohren nehmen*.


Maryan schaute zu Susi und enddeckte dann auch Anniera.


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Smaragd war sichtlich aufgeregt, *Anniieeraa, …Muuttee suuche Juunges,
.... diie daa*
und deutete unverfroren auf Susi. *..machee faange,
… Juunges neiin, gehe Muuttee? *
Dabei schaute sie die Elbe mit voller
Entrüstung an und schüttelte den Kopf. *Muuttee guut*.

Anniera schaute etwas überrascht auf Sma, doch sie bemerkte sofort den
aufgebrachten Zustand der Kleinen,
*langsam Smaragd, damit ich es verstehe*.


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Smaragd schaute irritiert zur Waldelbe hinauf, *öhhmm*.
Sie schnaubte und knurrte leise, weil sie dieses Verhalten sehr böse empfand.
In einem Wolfsrudel würde man nie die Mutter vom Jungen trennen.

Anniera schaute liebevoll zum Tiger hinunter,
sie versuchte die Kleine zu verstehen, *ihre Mutter? *

Der Tiger nickte, *jaa, Muuttee*. Sie versuchte es nochmals Anniera
zu erklären, *suuche Juunges* und zeigte fuchtelnd auf Maryan,
*siie guut … siie fiindee … siie will nehmee, naach Haause? *.

In dem Moment gesellten sich weitere Freunde von Carima,
zur Runde hinzu und unterbrachen Sma’s Versuch der Erklärung.


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Nach der allgemeinen Begrüssung…

Blue, *wir wollten mal schauen, wie es Sma so geht … oder stören wir euch? *.

Mathildes dumpfes Geschrei, war immer noch zu hören,
*erst groß rum tönen und dann nicht kommen, das hat man gerne*.

Blue schrie zurück, *wir sprechen uns noch, olle Zicke! *

Smaragd schaute mit grossen Augen zu Blue und hielt sich die Ohren zu.
Anniera verzog ihr Gesicht, den auch Elben hören sehr gut.

Susi, *die hört man bis hierher*.


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Mathilde schimpfte zurück, *ich verbitte mir die Zicke...Großmaul*.

Susi, *sie vertreibt noch die Tiere aus dem Wald*.
Anniera, *bitte, schreit nicht so*.

Blue trat zum Tiger hin und knuddelte sie, *na Sma, wie geht es dir? *

Smaragd liebt es von ihrer Freundin geknuddelt zu werden und begann
trotz dem Frust zu schnurren, *Bbbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*.
Doch dann überkam sie doch der Frust wieder, *iihr alle, bööse*.

Blue stutzte, *oh nee, warum denn? *
Auch Luba schaute verwundert, *warum sind wir denn böse? *


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Und der Tiger begann wieder zu erklären, *Muuttee suuchee, Juunges*
und deutet erneut auf Mary.
*Siie fiindee … daas guut … Muuttee guut* und schnaubte hörbar.

Maryan schüttelte nur den Kopf.
Anniera begab sich zu Maryan rüber.

Blue schaute Sma freundlich an, *aber sie wollte Anna verletzen*.

Nun reagierte auch die liebe Bäuerin Calosa darauf und half zu erklären,
*nee, Mutter ist böse*.

Smaragd schüttelte nur den Kopf, *neiin … Maary laaufe weeg … siie fiinde*.
«Den für die Kleine ist es normal, dass eine Mutter,
die ihr Junges zurück haben will, auch zum Kampf bereit ist».



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Anniera schaute zu Sma, *eine Mutter liebt ihre Kinder,
dennoch gibt es auch Mütter, die nicht so sind*.

Danach kniete sie sich zu Mary hin.

Maryan nickte zustimmend zu Anniera’s Worten.

Calosa, *Maryan läuft weg, weil sie Angst vor ihrer Mutter hat ...Sma*.

Blue schaute etwas hilflos zu Anniera, *oh je, wie soll man das erklären*.
Susi, *Maryan lebt nun bei uns in Amazonien, dort ist sie sicher*.

Doch der Tiger schüttelte nur den Kopf, *neiinn*.
Sie war gar nicht in der Lage, all die liebevollen Bemühungen,
ihrer Freunde zu verstehen.


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Maryan, *sie hat mich am Ohr gezogen und mich wo anders hingebracht*
und zog sich selbst am Ohr und ging ein paar Schritte,
sie wollte es auf diese Weise, Sma verdeutlichen was passiert war,
*das hat weh getan*.

Smaragd’s Frust wurde immer grösser. Denn niemand verstand sie.
Da erinnerte sie sich an die Kinder im Kinderheim,
*Kiinde in Kiinde Haaus … viiel Wasseer in Augee …
keinee Muuttee fiinde siie*.


Maryan, *sie hat mich gehauen*. Und deutet bei sich eine Ohrfeige an.


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Anniera, *Smaragd, ich werde es dir später noch einmal erklären*
und nickte ihr aufmunternd zu.

Smaragd schaute auf Anniera, sie schnaubte gefrustet.
Sie selbst verstand es einfach nicht, und niemand verstand sie.

Anniera, *Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche*.
Blue, *wer anderen weh tut, bekommt eine Strafe. So ist das bei den Menschen*.


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Maryan, *gibt sowas vielleicht nicht, da wo Sma herkommt? *

Smaragd schaute zu Mary, die Geste des Balgens beeindruckte sie nicht.
Da es in der Tierwelt normal ist.
Sie schüttelte den Kopf und entfernte sich von der Gruppe.
Sie war schlicht weg überfordert in der Situation.
Da sie niemand verstand.

Blue seufzte, sie sah den Blick der Kleinen.


--- Fortsetzung folgt---
Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Mutter und Tochter Beziehungen

3.Teil


Auch Maryan schaute ihr nach, *ich glaube, sie versteht das nicht*.
Susi, *Sma, versteht es nicht so gut*.


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Der Tiger kauerte sich an den Fluss und beobachtete starrend die Fische.
Sie ignorierte alle anderen nun. Sie spürte, wie anders sie doch ist.

Anniera schaute in die Runde, *ich denke, das Maryan bei den Amazonen
am sichersten ist und dort auch viel lernen kann, was sie im Leben brauchen wird*.


Maryan, *ich hoffe, dass sie (die Mutter) bald weit weg ist und
nie wieder kommt*.


Smaragd lauschte vom Ufer aus mit. Auch wenn sie das Ganze
nicht verstehen kann. Leises gefrustetes knurren, hörte man aus ihrer Richtung.


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Luba, *hoffentlich schafft ihr es, Smaragd das zu erklären*.

Anniera, *ich werde nach Smaragd sehen. Bitte entschuldigt mich*.
Und sie begab sich zum Tiger, nach hinten ans Ufer.

Susi nickte zustimmend zur Elbe, *ja, natürlich*.
Und schaute danach zu Luba, *es ist schwer zu verstehen*.

Calosa, *die arme Sma versteht das wirklich nicht,
weil es bei ihr in der Tierwelt eben anders ist*.


Blue, *ich kann verstehen, dass Sma verwirrt darüber ist,
Menschen sind halt oft merkwürdig*.



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Maryan, *ich ertrage das nicht mehr, wenn sie da so rum schreit im Gefängnis*
und es liefen ihr wieder Tränen übers Gesicht.

Susi die Schamanin nahm Maryan in den Arm, *ach Maryan,
sie wird bald ruhiger sein*.


Maryan kuschelte sich an Susi und weinte und schluchzt leise.

Susi, *sie schreit schon lange, bald ist sie müde*.

Anniera kniete sich neben Sma hin und legte einen Arm über ihre Schulter.

Smaragd schaute kurz zur Waldelbe und starrte danach wieder aufs
Wasser hinaus, *schnaubt*.


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Anniera flüsterte leise zu Sma, *kennst du deine Mutter? *

Smaragd schaute Anniera an, mit starrem Blick. Dabei machte sie
seltsame Knurrgeräusche, wie es nur ein Wolfstiger tun kann.
Sie schnaubte und schüttelte sich und beschwichtigte die Waldelbe.
Danach starrte sie wieder aufs Wasser hinaus. Sie hatte gar nicht bemerkt,
dass sie gar nicht in menschlicher Sprache, gesprochen hatte.

Anniera umarmte Sma liebevoll.


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Blue schaute zu Mary, *bald wird entschieden, was mit deiner Mama
geschieht*
sagte sie tröstend. *Auf jeden Fall,
verhungert und verdurstet sie nicht, auch wenn sie was anderes behauptet*.


Maryan wischte sich mit ihrem Ärmel übers Gesicht, *ich hoffe,
dass es nicht mehr so lange dauert. Ich bin gern in Amazonien,
aber ich bin auch gerne in Carima*.



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Susi, *ich würde ja sagen, wir gehen zurück zum Cafe,
aber dort ist es ja noch lauter*.


Maryan, *im Moment, mag ich nicht in Carima sein*.

Susi, *wir können zu Lubas Turm gehen*.

Blue, *ja gehen wir, im Moment schreit sie nicht mehr*.
Und legte schnell eine Wurst für Sma, an den einen Baum.

Susi, *… der ist weiter entfernt, vom Kerker*.


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Calosa, *ja und es ist ein kleiner Ausflug*.

Susi, *und Frau Rottenmeier, hat bestimmt einen Kuchen für dich*
und lächelte dabei Maryan aufmunternd an.

Smaragd endspannte sich, dank der Umarmung von Anniera und
kniete sich hin. *Muuttee guut, siie fiindee Maary*
sprach sie leise knurrend.

Anniera schüttelte langsam ihren Kopf, *bei Menschen ist es anders,
als bei Tieren*.



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Blue, *wenn Luba einverstanden ist? *
Susi, *Luba, können wir auf deinen Turm? *

Auch Maryan schaute fragend zu Luba.

Luba die Leuchtturm Wächtern nickte, *ja, sicher*.

So verabschiedeten sich alle von Anniera und Sma und machten sich auf,
zu Luba’s Leuchtturm.


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Der Tiger schaute kurz Anniera schief an und schnaubte, *Meensch bööse*
und stand wieder auf.

Anniera sprach ruhig weiter, *ja, Menschen können auch böse sein*.

Smaragd nickte, *Meensch schweer*.

Anniera nickte, *ja, Menschen sind schwer zu verstehen …
selbst für mich manches Mal*.


Der Tiger nickte, *viiele Kiinde, … daa in Kiinde Haaus … viiel Waasser in Aauge.
Keinee Muuttee komme*.



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Anniera nickte, *ja, es ist immer traurig, wenn Kinder ohne Eltern
aufwachsen müssen*.


Smaragd, *keinee, suuchee* und deutete dann auf sich,
*keinee fiinde*.

Anniera, *nein, niemand sucht nach ihnen* und lächelte dann Sma zu,
*du bist etwas Besonderes*.

Der Tiger schaute Anniera schief an.


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Smaragd erklärte diesmal, in der menschlichen sprache,
*Woolf fiinde miich … keinee Muuttee … iich keinee Ruudel*.

Anniera umarmt Sma und sprach ihr leise ins Ohr, *wir haben uns*.
Der Tiger drückte sie zurück.

Anniera sprach mit sanfter Stimme, *thel (Schwester)Leena, du und ich,
wir sind dein Rudel*.
Und drückte Sma nochmals, feste an sich.


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Smaragd nickte, *jaa … iich ...meinee Reviier* und deutete dabei,
Richtung Meer hinaus.

Anniera nickte.

Smaragd, *daa, iich alleinee*.

Die Elbe nickte und hörte dem Tiger zu.

Smaragd, *miich fiinde Woolf … miich fiinde keinee Muuttee*
sie hielt kurz inne, *Maary Muuttee, fiindee Maary … daas guut*.


--- Fortsetzung folgt---
Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Mutter und Tochter Beziehungen

4.Teil


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Anniera nickte und schaute dem Tiger tief in die Augen.

Smaragd, *iich alleinee* danach schnaubte sie,
*dann komme grooss Feueer … bööse … iich grooss Wasseer …
iich hiier komme*.


Anniera, *du bist nicht mehr allein, ich bin jetzt bei dir*.

Der Tiger nickte, *jaa* und begann zu schnurren, *Bbbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*


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Anniera, *Maryans Mutter ist eine böse Mutter, sie schlägt Maryan*.

Der Tiger schnaufte tief durch, *Muuttee, maache staark*
und nickte dabei.
In dem Moment dachte sie an ihre Raufereien, die ganz normal sind im Tierreich.

Anniera, *Maryan ist ein gutes Kind und sie soll es auch bleiben*.

Smaragd schaute sie schief an.

Anniera, *nein, Smaragd, das ist keine stärke*.

Dem Tiger fiel es schwer, dies zu verstehen und sie kratzte sich
am Kopf,*öhhmm*.


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Anniera, *ich kann dir nicht sagen, warum Maryans Mutter so ist …
was sie so böse macht*.


Smaragd nickte, *bööse? *
Anniera nickte der Kleinen zu.

Smaragd, *waarum suuche, Juunges? … Maary grooss, alleinee jaage? *

Anniera, *Maryan ist bestimmt weggelaufen, weil ihre Mutter so böse ist*.


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Der Tiger nickte, auch wenn es ihr schwerfiel dies zu verstehen.

Anniera, *ja, sie hat viel gelernt und kann schon allein jagen gehen*
und lächelte Sma an.

Smaragd, *daann guut Muuttee … siie haabe lernee Maary, ja? …
siie selbee jaage … siie grooss, siie suuche neuee Reviier? *


Anniera, *sie hat es bestimmt von ihrem Vater gelernt*.

Der Tiger schaute die Waldelbe treuselig an.
Anniera nickte und lächelte sie herzlich an.


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Smaragd schaute etwas nachdenklich und nickte,
*hhmm … Leiitwoolf, guut schaaue Ruudel*.

Anniera, *Maryan will nicht zu ihrer Mutter, daher ist sie bei den Amazonen
am sichersten*.


Smaragd, *Amasoone, neuee Ruudel Maary? … Ja? *
Anniera nickte und lächelte Sma an, *ja, ich denke so*.

Der Tiger nickte ihr zu. «Sie versteht es in tierischer form und
denkt nun;
Maryan ist gross genug sich ein eigenes Revier zu suchen».


Anniera nickte und drückte Sma herzlich und sprach dann ruhig,
*ich bin froh, dass du es verstehst*.


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Smaragd drückte zurück, *duu haabe Muuttee? … duu grooss, duu hiier …
duu jaage*.


Anniera, *ja, ich habe eine Mutter, aber sie ist weit weg von hier*.

Der Tiger nickte ihr zu.

Anniera, *ich vermisse sie oft, aber ich bin groß genug, um allein zu Leben*.

Smaragd strahle bis zu den Ohren, *jaa, duu Waald Elbee*
und nickte bekräftigend dazu.


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Anniera strahlte zurück, *ja, das bin ich* und streichelte Sma liebevoll
über den Kopf.

Der Tiger schnurrte zufrieden, *Bbbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*
dabei schaute sie Anniera, fest in die Augen.

Anniera spürte, dass die Kleine nun wieder völlig endspannt, war.
*Lass uns, zurück ins Baumhaus gehen*.

Die Kleine sprang auf und holte sich noch schnell die Wurst von Blue
und mampfte sie eiligst.
*SCHMATZ, SCHMATZ, MAMPF, SCHLUCKT*


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Danach machten sich die Beiden zusammen auf den Weg.

Doch plötzlich hielt der Tiger inne und schnupperte, *ohh*
sie starrte auf einen neuen, prachtvollen und funkelnden Baum.

Anniera schaute verwundert zu Sma, *was denn? *
Smaragd, *daa*.


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Anniera bemerkte Sma’s Blick.

Die Kleine ging sofort in Lauerstellung.
«Denn so etwas hatte sie noch nie gesehen, kein Baum und dann steht plötzlich
ein grosser Baum da.»


Anniera schmunzelte und sprach mit ganz sanfter Stimme,
*diese Bäume, hat thel (Schwester) Leena für mich eingesät*.

Smaragd staunte und schaute zur Elbe hinauf.

Anniera, *sie sind aus unserer Heimat*. Daraufhin lief sie zum Stamm,
des mächtigen Baumes und winkte Sma herbei.


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Smaragd folgte ihrer Geste und trat regelrecht, ehrfürchtig näher.

Anniera lächelte, *lege deine Arme um den Baum*.
Smaragd schaute sichtlich verwundert, *iich? … öhhmm*.

Anniera nickte aufmunternd, *ja*.

Der Tiger betatschte den Baum zuerst vorsichtig und dann legte
sie ihre Hände darauf.


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Anniera, *schliess deine Augen*.

Smaragd schielte kurz schief, zur Elbe hinauf. Danach schloss sie ihre Augen.

Anniera, *spürst du etwas? *
Smaragd machte kurz die Augen auf und linste zur Waldelbe, *Maggii*.

Anniera sprach leise, *das stimmt*.

Smaragd kicherte und legte dann ihre Hände ganz bewusst darauf.
«Ihre tiefen und versteckten Gedanken und Erlebnisse,
strömten einfach in den Baum hinein; … als sie durch Feuer endstand …».



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Anniera beobachtete Sma, mit einem Lächeln auf ihren Lippen.

Der Tiger knurrte leise und machte Wolfstiger Geräusche.
«Ihre Gedanken verbanden sich einfach mit dem Baum; … dass sie allein
war und umher irrte … bis sie eine Wolfsmutter, in ihre Höhle aufnahm.
Weil sie noch so klein war.»



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Smaragd schnaubte leise und zog dann ihre Hände wieder weg.
«Sie hatte diese Verbindung nicht bewusst gemacht, es war einfach passiert …
oder wars der Baum selbst? »

Sie machte ihre Augen wieder auf, *Baaum spreeche*.

Anniera nickte und lächelte Sma an.

Der Tiger betatschte den Baum nochmals, als sie auf ihn zeigen wollte,
*viiel Maggii*.
Und sofort strömten wider Gedanken in den Baum,
«dass sie zwar viele tierische Mütter gesehen hatte …
nur sie hatte keine eigene.»


Danach zog sie sofort ihre Hand zurück,
schnaubte und schüttelte sich, *deinee Baaum … Elbee, jaa*.


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Anniera lächelte, *du darfst immer mit dem Baum sprechen,
wenn du Antworten haben willst*.


Der Tiger schaute das funkelnd es Baumes an, *iich … öhhmm*
und kratzte sich am Hals.

Anniera nickte, *ja, das ist ein magischer Elben Baum*.

Smaragd nickte und schnurrte, *Bbbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*
… *Baaum guut*.



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Anniera, *da du mit uns Elben verbunden bist,
spricht der Baum auch zu dir*.


Der Tiger nickte, *jaa, Baaum sprechee*.

Anniera nickte mit einem Lächeln, *Mae (Ja) der Baum ist gut …
lasse uns jetzt nach oben gehen*.


Smaragd nickte und flitzte los…

Anniera schaute der Kleinen kurz nach.
Danach wendete sie ihren Blick nochmals zum magischen, Elben Baum.
Sie lächelte und hielt ihre Hand hoch und liess die feinen,
Lianen artigen Äste, durch ihre Finger gleiten.
Danach machte auch sie sich auf, ins Baumhaus…
Smaragd Bailey
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Re: Smaragd die Wolfstigerin

Beitrag von Smaragd Bailey »

Entgiftung der Wälder


(Kleiner Rückblick)

Sir Elyion von Carima, war mit einigen Bewohnern zum Weltenbaum gereist.
(siehe Link)

viewtopic.php?p=7226#p7226

Danach hatte der große Magier, das Holz vom Weltenbaum zu Hause verbrannt.
Davon nutzte er die Asche und mischte sie mit Wasser und befüllte seine vielen Fässer.


(Kleiner Einblick ins RP)

Nun war es so weit, Sir Elyion rief zur Mithilfe auf, um den unreinen
Waldboden zu reinigen.

Das Volk von Carima und auch die Amazonen, waren sofort bereit den Magus
und seine Frau zu unterstützen. Nicht das sich das Gift in den Wäldern,
noch weiter ausbreitet.

So trafen sie sich alle, vor Ela’s Café Landei.

Sie wurden alle mit den Wasserfässern ausgerüstet, die der Magus
vorbereitet hatte. Danach machten sie sich auf, in die Wälder von Carima.

Blue die Waldhüterin wurde deshalb vom Magus darum gebeten,
alle sicher hinzuführen. Sie wusste als eine der wenigen unter ihnen,
genau, wo sich dieses Gift überall verbreitet hatte.


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Mit vereinten Kräften machten sie der *Lila-Krankheit*, den Garaus.

Die frühere Erfindung des Magus, «das Wasserspritz-Fass» funktionierte
nach wie vor, tadellos.


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Es war nicht einfach, denn die Fässer des Magus, waren nicht ganz so leicht.
Doch alle waren mit voller Hingabe und Eifer dabei.

Manche trugen grosse Fässer am Rücken, andere kleinere …
schielt zum Robin. *zwinkert*


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An manchen vergifteten Stellen, schwebte zusätzlich immer noch,
der dichte und stinkende, grüne Nebel über dem Boden.


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Doch auch diese Tatsache, hielt das Volk davon nicht ab, ihre Arbeit zu tun.
Alles wurde nass gespritzt, bis davon nix mehr sichtbar war.

Sie hatten nun, fast alle Landteile von Carima vom Gift befreit.

Endlich war es so weit und sie machten sich auf,
in die Richtung des Waldes von Avalon, Smaragds Revier.


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Dem kleinen Tiger wurde verboten den Trupp zu begleiten.
Man wollte unter allen Umständen verhindern,
dass sie nochmals mit dem Gift in Berührung kommt.

Denn niemand wollte den Zorn der Herzogin von Carima, auf sich ziehen.
Denn Smaragd liegt ihr sehr am Herzen und steht unter ihrem
persönlichen Schutz.


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Diesmal wurde vom Magier Elyion, die Waldelbe Leena darum gebeten,
den Trupp sicher in Sma’s Revier zu führen.

Leena die Waldelbe führte sie leichtfüssig und schnellen Schrittes an.
Das Gewicht des Fasses am Rücken, tangierte sie nicht.
Deshalb musste sie manches Mal,
innehalten und auf die Helfer Gruppe warten.
(danke, für die ersten Fotos Leena)

Alle zusammen begaben sich nach Avalon…


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… und traten heran an die verseuchte Stelle.


Blue, *Vorsicht die Raben! *
Leena, *habt Acht - die Raben*.

Susi, *oh ja, grüner Nebel*.
Robin, *die armen Tiere im Nebel*.

Susi, *die Krähen werden verrückt*.
Robin, *mal sehen, zu was die sich verwandeln*.


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Tian, *hoffentlich veltleiben wil die, nun nicht zum Café*.
Robina lachte laut und grinste breit zu Tian.


Alle begannen das Land zu begiessen.


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Sir Elyion, *das ist ja hartnäckig... es dunstet immer noch hoch*.

Primus, *das sieht seltsam aus … seid Ihr sicher,
dass wir hier das richtige tun? *


Leena’s Blick wanderte prüfend umher.

Blue, *oh, die Raben sind auch weg! *

Robin schaute zu Blue, *die liegen da im Gras…*.
Und deutete kurz in eine Richtung.


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Sir Elyion, *die Barriere ist noch da... die braucht Ihr nicht zu beregnen*.

Leena nickte zum Magus, *dies ist die Schutzbann Lichtkugel von
meiner Thel (Schwester) - mit dem Kadaver*.



Elyion schaute nachdenklich, *aber... hier riecht es immer noch seltsam ...*.

Leena schaute auf die Lichtkugel und den Kadaver,
im selben Moment verpuffte dieser, *oh – er ist weg*.


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Tian, *ist Calima jetzt gelettet? *

Leena nickte zum Magus rüber, *ihr habt Recht, Sir*.
Und schaute sich suchend um.

Sir Elyion, *irgendwas ist hier noch ...* und sein Blick wanderte umher.

Blue schnupperte in der Hoffnung das sie es riechen kann,
den stinkenden Nebel.

Leena deutet Richtung Meer und rannte sofort los, *da vorne*.


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Einige die mitbekamen das Leena losrannte, eilten ihr hinterher…

Leena rief laut zurück zum Magus, *hier! *

Elyion rief laut, *da hinten* und zeigte den anderen die Richtung an,
in die sie laufen sollen.
Den einige hatten den Ruf von Leena, vorher nicht mitbekommen.


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Mit vereinten Kräften bekämpften sie den Rest des Nebels und danach
dieses Lilakrankheit-Gift.


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Es herrschte plötzlich völlige Ruhe und Konzentration,
niemand wollte etwas übersehen …

Endlich rief der Magus laut, *na also! Hurra! Wir haben es geschafft!!!! *

Alle Helfer jubelten auf und waren sichtlich, erleichtert darüber.
Die Anstrengung, war ihnen allen ins Gesicht geschrieben.


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Der Magus bedankte sich bei allen, für ihre Mithilfe.

Auch Leena die Waldelbe bedankte sich, für die Reinigung und Hilfe
beim Magus und seiner Frau, wie auch bei den Helfern.

Nun sind die Wälder von Carima wieder sicher und auch der kleine Tiger,
darf wieder ungebremst, herumtoben in seinem Revier.


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Zur Belohnung wurden alle in Ela’s Café, eingeladen.

… alle waren sichtlich zufrieden und genossen die Erholung und Entspannung
nach der harten Arbeit.
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